Im Jahr 1998 bekam das Internet mit dem web1.0 einen Boom und auch damals war es schon üblich, dass man sich über das Internet kennen lernt, aber vermehrt noch per E-mail sowie Chat und sich später einmal real trifft.

Was im web1.0 möglich war, ist auch im web2.0 - verstärkt ca. ab dem Jahr 2010, aber eigentlich schon seit dem Jahr 2006 - nur viel schneller möglich.

Viele vergessen dabei allerdings die Regeln des web1.0.
Es gibt keine Freunde im virtuellen Raum!

Warum schreiben dann viele etwas in die Social Networks, was sie fremden Menschen so nie auf der Straße erzählen würden?

Gerade das, macht die Gefahren des web2.0 sichtbar. Telefonnummern, E-mail-Adressen usw., was man nie auf der Straße plakatieren würde, wird im web2.0 bedenkenlos veröffentlicht.

Die meist gestellte Frage in so einer Form im web2.0 ist: "Kennen wir uns?". Laut dem ersten Satz oben ist es nicht notwendig sich zu kennen, denn du befindest dich im Cyberspace bzw. virtuellen Raum bzw. virtual world. Und das wird, ob du es glaubst oder nicht, so lange bleiben, bis du jemanden getroffen und kennen gelernt hast.

Für manche ist Social Web nur ein Spiel, wie second life oder alle Spiele in Facebook, du als virtueller Freund bist ein Teil dieses Spiels, somit hat es nicht viel zu bedeuten, was im web2.0 steht.

Medienkompetenz wird immer wichtiger, dabei ist beim Realitätsbezug zu unterscheiden, ob etwas die Bedeutung "Spaß" oder "Ernst" hat.

Bedenke jedoch: Das Internet, egal in welchem web (web1.0, web2.0, ...) ist weit aus geduldiger als jedes Papier. Es vergißt nie etwas! Alles, was du je veröffentlichst, bleibt dort und teilweise gehen die Rechte der Bilder, Texte ... auch auf jemand anderen über. Unterschätze das Internet mit seinen Möglichkeiten bzw. seiner Macht nie!

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